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Die Pflege eines Aquariums ist abhängig von der Größe und dem Fischbesatz. Hierbei ist anzumerken, das ein kleines Becken in der Relation mehr Pflegeaufwand bedeutet als ein großes. So sollte zwischen 1 und 4 Wochen ein regelmäßiger Teilwasserwechsel durchgeführt werden. Dabei wird der angesammelte Schadstoffgehalt reduziert und gleichzeitig der Bodengrund vom sogenannten Mulm befreit. Der Mulm setzt sich aus Fischkot, Futterresten und abgestorbenen Pflanzenteilen zusammen. Pflanzen die zu stark wachsen werden eingekürzt. Außerdem werden die Aquarienscheiben von Algen befreit. Die Lichtabdeckung vom Schwitzwasser befreit und gereinigt.
Eine ausreichende Düngung des Aquarienwassers gehört genauso dazu wie eine Anreicherung mit Nährstoffen und Spurenelementen für die Pflanzen und Zuführung von Vitaminen für die Fische. Bei zu geringem Nährstoffangebot für die Pflanzen, verkümmern diese und Algen können schnell die Oberhand gewinnen. Diese dann wieder aus dem Becken zu bekommen ist oft mit dem kompletten Austausch der Pflanzen verbunden.
Das Filtersystem sollte alle 6 bis 8 Wochen gereinigt werden. Hierbei werden die Filtermedien in vorher abgelassenem Aquarienwasser gespült um die empfindlichen Filterbakterien nicht abzutöten. Ein Teil des Filtermaterials wird durch frisches ersetzt. Die Schlauch oder Rohrverbindungen werden gereinigt, damit sie sich nicht zusetzen.
Alle 8 bis 12 Monate unterzieht man das Aquarium einer Grundreinigung. Hierbei werden die Dekorationsmaterialien gründlich gereinigt. Dabei kann man auch unter Höhlen und Wurzeln Ablagerungen gründlich entfernen und der Bodengrund wird nachgedüngt.
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